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Coronavirus-News am Donnerstag: US-Gesundheitsminister macht Hoffnung auf landesweite Impfung bis April - DER SPIEGEL - Wissenschaft

2020-10-21T23:15:44.218Z

US-Präsident Donald Trump hatte einen Impfstoff noch vor der Wahl angekündigt - sein Minister geht nun von Frühling aus. Und: Jens Spahn bedankt sich für Genesungswünsche. Der Überblick.


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US-Gesundheitsminister Alex Azar: Die Regierung sei "vorsichtig optimistisch"

Foto: Alyssa Pointer / AP

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US-Gesundheitsminister macht Hoffnung auf US-weite Impfung bis April

00.40 Uhr: US-Gesundheitsminister Alex Azar geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass bis zum April alle US-Amerikaner eine Corona-Impfung erhalten könnten. Eines der Mittel, das die US-Regierung finanziell unterstütze, könne demnach schon Ende des Jahres für besonders gefährdete Menschen zur Verfügung stehen, sagte Azar am Mittwoch; die Regierung sei "vorsichtig optimistisch". Für Ende Januar rechnet der Minister damit, dass genug Dosen für Risikogruppen wie Senioren und Mitarbeiter im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen. Ende März oder April dann solle ein funktionierender Impfstoff für alle Amerikaner zur erhältlich sein.

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Die Vereinigten Staaten unterstützen sechs Hersteller, die an einer Impfung forschen und lassen diese gleichzeitig bereits große Mengen produzieren, falls sich einer der Stoffe als wirksam und sicher erweist und die Zulassung erhält. Unter diesen Firmen sind auch zwei der aussichtsreichsten Kandidaten derzeit: die Wirkstoffe der Biologie-Unternehmens Moderna sowie vom Pharmariesen Pfizer in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Biontech. Beide Mittel befinden sich in der dritten und letzten Erprobungsphase mit Zehntausenden Probanden.

US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf mehrfach in Aussicht gestellt, dass vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November ein Impfstoff gegen Covid-19 zur Verfügung stehen werde. Zuletzt hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA die Vorgaben für eine Notfallzulassung jedoch verschärft.

Bayerns Landtag fordert Stärkung des Bundestags in Coronakrise

00.08 Uhr: Der bayerische Landtag fordert in großer Einmütigkeit, auch mit den Stimmen der Regierungsfraktionen CSU und Freie Wähler, eine deutliche Stärkung des Bundestags in der künftigen Corona-Politik. Ziel sind bundesweit einheitlichen Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung, deren Rahmen vom Bundestag abgesteckt und beschlossen wird. Dazu sollen im Bundesinfektionsschutzgesetz konkrete Befugnisnormen für besonders grundrechtsrelevante Eingriffe wie Ausgangsbeschränkungen verankert werden. Einem entsprechenden Antrag stimmten am Mittwochabend alle Fraktionen bis auf die AfD zu.

Im freiheitlich demokratischen Rechtsstaat müsse der Bundestag die wesentlichen Entscheidungen zum Schutz von Freiheitsgrundrechten treffen, heißt es in dem gemeinsamen Antrag von CSU und Freien Wählern, dem am Ende auch Grüne, SPD und FDP zustimmten, zur Begründung. Der Bundestag müsse einen konkreten Rahmen vorgeben. Die Exekutive müsse schnell reagieren können, um Menschen und ihre Rechte zu schützen, wird betont. "Dabei müssen aber die Leitplanken deutlich werden, unter denen Freiheitseinschränkungen möglich sind."

Rummenigge: Erneuter Lockdown wäre "Drama" für Fußball 

00.05 Uhr: Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, hat nach dem Corona-Fall des Münchner Profis Serge Gnabry vor weiteren Pandemie-Folgen für die Fußballbranche gewarnt. Man müsse angesichts aktuell wieder steigender Infektionszahlen "nochmal die Sinne schärfen", mahnte der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters. "Ein nochmaliger Lockdown für den Fußball wäre ein Drama", sagte Rummenigge am Mittwochabend dem TV-Sender Sky. Vor dem Auftaktspiel der Bayern in der Champions League gegen Atlético Madrid war die Corona-Infektion von Nationalspieler Gnabry bekanntgeworden.

Spahn bedankt sich für Genesungswünsche

00.01 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich am Mittwochabend bei Twitter selbst zu seiner Corona-Infektion geäußert. "Danke für die vielen guten Wünsche", schrieb er. "Ich bin in häuslicher Isolation und erhole mich mit aktuell nur Erkältungssymptomatik." Er wünsche allen, mit denen er Kontakt hatte, dass sie gesund blieben. "Geben wir weiter aufeinander acht!"

Auf den Tweet antworteten binnen einer Stunde mehr als 1000 Nutzer. Bereits zuvor hatten viele Politiker über Twitter Genesungswünsche übermittelt, darunter auch Friedrich Merz, der für den CDU-Vorsitz kandidiert. "Lieber Jens Spahn, ich weiß aus eigener Erfahrung wie unangenehm eine Infektion mit Corona sein kann. Ich wünsche Dir einen milden Verlauf und baldige Genesung!", schrieb Merz. Spahn war am Mittwoch als erster Minister der Bundesregierung positiv auf Corona getestet worden.

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ngo/dpa/AFP/Reuters/AP

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Source: spiegel

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