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Mann bestellt Sportwagen für 30.000 Dollar aus China: Was er bekommt, haut ihn aus den Socken

2020-09-22T03:30:23.745Z

Ein US-amerikanischer Auto-Blogger hat sich im Internet einen Elektro-Sportwagen aus China bestellt. Bei der Abholung seines neuen Autos kann er seinen Augen nicht trauen.


Ein US-amerikanischer Auto-Blogger hat sich im Internet einen Elektro-Sportwagen aus China bestellt. Bei der Abholung seines neuen Autos kann er seinen Augen nicht trauen.

Heutzutage lassen sich so gut wie alle Dienstleistungen und Produkte im Internet bestellen. Doch sollte man dabei darauf achten, dass es sich um einen seriösen und vertrauenswürdigen Händler handelt. Wenn es blöd läuft, erhält der Kunde ein beschädigtes Produkt oder eines, das nicht den Vorstellungen oder den Anzeigenbildern entspricht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Betrüger, die im Internet ihr Unwesen treiben. Zurückschicken und das Geld zurückzufordern, kann daher zu einem extrem nervenaufreibenden Unterfangen werden.

Ein Auto-Blogger aus denUSA hat diese Lektion jetzt auf die harte Tour lernen müssen, bei dem Versuch sich ein Elektroauto* zu bestellen.

Betrug beim Autokauf: Kleinstwagen statt Sportauto

Der Auto- und Motorrad-Blogger „The Inja“ aus Kalifornien hat sich bei einem chinesischen Händler mit dem Namen „Zhenjiang Zibon Electric Vehicles“ einen QiantuK50 bestellt. Dabei handelt es sich um einen rein elektrischen Sportwagen, der üblicherweise rund 100.000 US-Dollar kostet. „The Inja“ konnte ein Exemplar für 31.000 US-Dollar ergattern – das dachte er zumindest. Der Händler versprach ihm, dass das Auto vor seine Haustür geliefert werde, doch das geschah nicht.

Schließlich musste der Blogger sich zu einem 230 Meilen entfernten Hafen begeben, um sein brandneues, schickes Elektroauto abzuholen. Dort angekommen, lässt der Anblick des sehr klein geratenen Holz-Containers schon erahnen, dass etwas nicht stimmt. Dann die große Enttäuschung: Beim Öffnen entdeckt er statt dem bestellten Qiantu K50 ein klitzekleines Auto, das sogar einen Smart groß erscheinen lässt.

Das Alles hat der Blogger in einem Video festgehalten:

Lesen Sie auch: Gebrauchtwagen kaufen im Internet: So erkennen Sie Fake-Inserate.

„Worte können nicht beschreiben, wie wütend und frustriert ich gerade bin. Ich bin sprachlos“, erklärt "The Inja" im Video. Verständlicherweise, denn statt einem Sportauto, stand er nun mit einem Kleinstwagen mit Top-Tempo 35km/h da. Um welche Marke es sich handelt, kann der Blogger nicht sagen. Das Logo sieht allerdings aus wie ein spiegelverkehrtes Lexus-Symbol.

Eine Spritztour mit seinem neuen Gefährt, lässt „The Inja" jedoch nicht nehmen – dabei wird er aber sogar von Fahrrad-Fahrern überholt:

Blogger bekommt sein Geld zurück dank seiner Fans

Nachdem „The Inja" mehrere Videos seiner missglückten Bestell-Aktion bei Youtube hochgeladen hatte und seine Fans dem Händler zahlreiche E-Mails geschrieben hatten, sah sich dieser schließlich dazu gezwungen, das Geld zurückzuerstatten. In einem weiteren Video bedankt sich der Blogger dafür bei seinen Fans.

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Source: merkur

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