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Moukoko-Debüt gegen Hertha BSC: BVB-Talent schreibt Bundesliga-Geschichte - spezielles Lob von Haaland

2020-11-21T22:23:06.505Z

Youssoufa Moukoko hat den Rekord in der Bundesliga. Ganz nebenbei gewann Borussia Dortmund das historische Spiel bei Hertha BSC beeindruckend. Vor allem dank eines großen Fans des Megatalents.


Youssoufa Moukoko hat den Rekord in der Bundesliga. Ganz nebenbei gewann Borussia Dortmund das historische Spiel bei Hertha BSC beeindruckend. Vor allem dank eines großen Fans des Megatalents.

  • Youssoufa Moukoko ist mit 16 Jahren und einem Tag der jüngste Spieler, der je in der Bundesliga eingesetzt wurde.
  • Beim Sieg von Borussia Dortmund über Hertha BSC kommt der Stürmer in der Schlussphase rein.
  • Sein großes Vorbild Erling Haaland adelt das Megatalent bereits.

Berlin/München - Es ist vollbracht. Die Bundesliga* hat ihren neuen Rekordspieler, der in den vergangenen beiden Wochen abseits der Nationalmannschaft die Schlagzeilen bestimmte. Youssoufa Moukoko hat am 8. Spieltag sein Debüt im deutschen Fußball-Oberhaus gegeben, beim 5:2-Kantersieg von Borussia Dortmund* bei Hertha BSC. Womit Schwarz-Gelb nun wieder direkt hinter dem FC Bayern* liegt.

Dem Youngster verdankte die Partie das immense Interesse auch über die Bundesgrenzen hinaus. Denn auf der ganzen Fußball-Welt hatte sich herumgesprochen, dass ein geschichtsträchtiger Moment winken würde. Wahrscheinlich wird es ein Rekord für die Ewigkeit sein. Denn erst am Tag vor dem Auftritt im Olympiastadion* hatte Moukoko seinen 16. Geburtstag gefeiert - erst eine Absenkung des Mindestalters im Sommer ermöglichte ihm die Bundesliga-Premiere schon in diesem Jahr.

😂 Todos esperando a que debute y Moukoko tan tranquilo. #BeSoccer #Moukoko pic.twitter.com/0xixZvSMwM

— BeSoccer ES (@besoccer_ES) November 21, 2020

Moukoko gibt Bundesliga-Debüt: Zunächst auf der Tribüne neben Ersatzkeeper Hitz

Der bisherige Rekordhalter, damals auch in Dortmunder Diensten, war Nuri Sahin. Der gebürtige Lüdenscheider stand am 6. August 2005 beim 2:2 beim VfL Wolfsburg mit 16 Jahren und 335 Tagen sogar in der Startelf. Moukoko und die Fußball-Welt mussten sich diesmal etwas mehr gedulden. Zunächst war sein Stammplatz eine Sitzschale auf der Tribüne an der Seite von Ersatzkeeper Marvin Hitz.

Doch Trainer Lucien Favre hatte schon vor Spielbeginn im DAZN*-Interview geunkt: „Moukoko hat schon gestern ein Geschenk bekommen. Wir werden sehen, ob er heute spielen wird. Alles ist möglich.“ Die Anzahl von fünf Wechsel-Optionen im Zuge der Corona-Krise und die deutliche Führung seines Teams dürften dem Schweizer die Entscheidung erleichtert haben.

Video: Bundesliga mit 16 - wie gut ist Youssoufa Moukoko schon?

Moukoko gibt Bundesliga-Debüt: Nach 85 Minuten Einwechslung für Haaland

So kam es also, dass der BVB-Coach seinen jüngsten Schützling kurz vor Schluss heranwinkte, ihm noch ein paar Instruktionen mit auf den Weg gab und dann Geschichte geschrieben wurde. Mit Handschuhen und langem Shirt unter dem Trikot wartete Moukoko auf den großen Moment. Und als es in der 85. Minute so weit war, strahlte er dem weichenden Erling Haaland freudig entgegen. Der Mann des Abends, frischgebackener Golden Boy, hatte mit vier Toren nach der Pause den 0:1-Rückstand in eine fulminante Führung gedreht.

Da weicht man auch gerne dem sehr wahrscheinlich kommenden Stern am BVB-Himmel. „Er ist aktuell das größte Talent der Welt. Ihm winkt eine große Karriere“, frohlockte Haaland im DAZN-Interview. Sein aktuelles Vorbild konnte Moukoko in seinen ersten Bundesliga-Minuten natürlich nicht direkt ersetzen. Aber der Teenager zeigte sich enorm engagiert und lauffreudig. Nach wenigen Sekunden bekam er den Ball vom auch erst 17-jährigen Jude Bellingham zugespielt, auch danach wurde der in Kameruns Hauptstadt Yaoundé zur Welt gekommene Linksfuß wiederholt gesucht.

Moukoko gibt Bundesliga-Debüt: In vier U19-Spielen 13 mal eingenetzt

Doch natürlich war es nur ein Appetizer für hoffentlich viele weitere Großtaten. Immerhin kommt Moukoko mit einer besonderen Empfehlung zu den Profis: In vier Spielen für die U19 traf er 13 Mal. Jetzt wird es vor allem darum gehen, den Hype um seine Person nicht zu sehr an sich herankommen zu lassen. Aber dafür hat Dortmunds Nummer 18 ja den perfekten Trainer. (mg) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Source: merkur

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