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Bayern München in der Einzelkritik: Die Gnadenlosen - DER SPIEGEL - Sport

2020-08-14T22:23:30.940Z

Ein Traumsolo von Alphonso Davies, Thomas Müller in Bestform - und Leihspieler Philippe Coutinho erzielte gegen seinen eigentlichen Klub ein Doppelpack. Bayern war gegen Barcelona nicht zu stoppen.


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Manuel Neuer, Tor: Torwartduell? War da was? Nach acht Toren für Neuers DFB-Konkurrenten Marc-André ter Stegen in einem Spiel, bei dem die ganze Fußballwelt zugeschaut hat, dürfte das Thema wohl vorerst nicht mehr hochkochen. Dabei war Neuer beim Eigentor von Alaba vielleicht nicht ganz chancenlos. Am Ball war er jedenfalls deutlich, über die Latte lenken konnte er ihn nicht. Machte bekanntlich nichts. Zumal Neuer sonst die Souveränität in Person war - und viel passsicherer als sein Gegenüber.

Foto: 

Manu Fernandez / AP

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Joshua Kimmich, Abwehr: Dass Stammverteidiger Benjamin Pavard fehlte, war vor dem Finalturnier eine der Minisorgen beim FC Bayern. Defensiv konnte ihn Kimmich tatsächlich nicht voll ersetzen, er war bei den Tiefenläufen von Jordi Alba vor beiden Gegentoren unachtsam gewesen. In der Offensive aber brachte Kimmich den Bayern so viel mehr als Pavard. Immer wieder bereitete er Chancen vor, darunter das Tor zum 4:1. Und er traf selbst zum 5:2.

Foto: POOL / REUTERS

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Jérôme Boateng, Abwehr (bis 75. Minute): Boatengs Umfaller gegen Lionel Messi im verlorenen Halbfinalduell 2015 ist legendär. Nun ist seine K.-o.-Bilanz gegen Barcelona wieder positiv: 2013 war er Teil des Teams, das die Katalanen rauswarf, nun verteidigte er meist verlässlich gegen Luis Suárez. Mit einer großen Ausnahme: Vor dem 2:4 ließ er sich recht einfach ausspielen. Diesmal hielt er sich aber auf den Beinen.

Foto: 

Manu Fernandez/POOL/EPA-EFE/Shutterstock

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Niklas Süle, Abwehr (ab 75.): Zweiter Einsatz nach seiner langwierigen Verletzung, und wie schon bei seiner Einwechslung gegen Chelsea wirkte Süle auch diesmal, als sei er fast der alte.

Foto: POOL / REUTERS

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David Alaba, Abwehr: Sein Eigentor machte das Spiel wieder spannend - etwa eine Viertelstunde lang. Ansonsten ein lauter, sehr lauter Abwehrchef, der zwar mehr redete, als er Zweikämpfe bestritt. Aber das hat auch einen Wert.

Foto: POOL / REUTERS

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Alphonso Davies, Abwehr (bis 84.): Was war das für eine Demütigung für Nelson Semedo, ach was, für die ganze Defensive der Katalanen! In der 63. Minute beschleunigte Davies aus dem Stand an seinem Gegenspieler vorbei und bereitete dann das 5:2 vor. Damit waren dann auch fast seine defensiven Probleme vergessen. Fast. Denn wenn er sich mal Messi gegenüber sah, wirkte Davies fast wie der Teenager, der er eigentlich noch ist.

Foto: 

POOL / REUTERS

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Lucas Hernández, Abwehr (ab 84.): Durfte ein paar Minuten Spielpraxis sammeln, weil die Partie längst entschieden war. (Kein Satz, den man häufig schreibt wenn der Gegner Barcelona heißt).

Foto: Handout/ Getty Images

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Leon Goretzka, Mittelfeld (bis 84.): Er nervte Frenkie de Jong ohne Unterlass, und das mit Erfolg. War als Tempomacher wichtig, und vor allem: als Balleroberer. Mit seiner Präsenz und Wucht überforderte er Barcelona. Gut auch, wie er sich in den Zehnerraum bewegte und sich dort für Thiago anspielbar machte. So etwa vor dem 3:1, das Goretzka vorbereitete.

Foto: 

Rafael Marchante/POOL/EPA-EFE/Shutterstock

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Corentin Tolisso, Mittlfeld (ab 84.): Erreichte eine Passquote von 100 Prozent, was wohl auch daran lag, dass er nur einen Pass spielte.

Foto: Matthias Balk/ dpa

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Thiago, Mittelfeld: Bayerns Spielmacher. Er verdrücke sich in großen Partien, heißt es absurderweise manchmal. Wer diese 90 Minuten gegen Barcelona gesehen hat, möge dieses Klischee bitte niemals weiter verbreiten. Wirkte unter coolen Münchnern am coolsten, ließ schwierigste Pässe leicht aussehen und brachte den Ball immer wieder zwischen Barcelonas Linien.

Foto: TIAGO PETINGA/EPA-EFE/Shutterstock

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Thomas Müller, Mittelfeld: "Diago, Diagoooo!" rief er Alaba zu; "Leon, Wechseeel" in Richtung Goretzka: Wo Thiago das Spiel mit seinen Pässen lenkt, tut Müller es mit Worten. Er ist Bayerns Lautsprecher. Und war nebenbei kaum zu verteidigen. Davon zeugen zwei Tore und ein Assist.

Foto: RAFAEL MARCHANTE / REUTERS

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Serge Gnabry, Mittelfeld (bis 75.): Tempo und Technik, Tiefenläufe und Bewegungen in engen Räumen: Gnabry ist ein kompletter Angreifer. Schoss ein Tor, bereitete eines vor - es hätten sogar mehr sein können.

Foto: 

POOL / REUTERS

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Philippe Coutinho, Mittelfeld (ab 75.): Theoretisch kehrt der Leihspieler in Kürze zum FC Barcelona zurück. Ob er dort gern gesehen wird? In den wenigen Minuten, die er gegen die Ex-Kollegen spielte, ließ er sie jedenfalls ziemlich schlecht aussehen. Zwei Tore, eine Vorlage: Der Kantersieg der Bayern gehörte auch Coutinho.

Foto: Manu Fernandez / AP

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Ivan Perisic, Angriff (bis 67.): Die logische Überraschung in der Bayern-Aufstellung. Der 17. Startelfeinsatz in dieser Saison (bei 48 möglichen) lag wohl auch an Messi, der auf seiner Seite spielte. Perisic geht das Tempo ab, das Konkurrent Kingsley Coman mitbringt, aber dafür half er defensiv viel mit. Schaffte es dazu auch noch, vorne gefährlich zu werden. Spektakulär sein Tor zum 2:1: Ballannahme mit rechts, Abschluss mit links. So beidfüßig sind wenige Profis.

Foto: Manu Fernandez/POOL/EPA-EFE/Shutterstock

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Kingsley Coman, Angriff (ab 67.): Sein Tempo tat der Barcelona-Abwehr besonders weh. Und so nahm das Debakel seinen weiteren Lauf. Schoss zwar kein Tor mehr. Viel hatte aber nicht gefehlt.

Foto: MANU FERNANDEZ / AFP

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Robert Lewandowski, Angriff: Es wäre ein guter Witz geworden: Die Bayern schießen Tor um Tor, nur Lewandowski geht leer aus. Wäre nicht schlimm gewesen, der Stürmer überzeugte als Raumöffner und im Pressing. Sein Ballgewinn vor dem 7:2 war spektakulär. Kurz zuvor hatte er dann auch sein eigenes Tor gemacht. Sein 14. schon im achten Saisoneinsatz in der Champions League.

Foto: RAFAEL MARCHANTE / REUTERS

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Hansi Flick, Trainer: Perisic zu berufen, war eine richtige Entscheidung gewesen. Ansonsten waren es weniger die Maßnahmen rund um diese 90 Minuten, die Flicks Arbeit auszeichnen, sondern die seit seinem Amtsantritt. Vor allem das frühe Pressing, das es unter Vorgänger Niko Kovac so nicht gegeben hatte. Die Bayern sind eine Maschine geworden. Eine gnadenlose.

Foto: POOL / REUTERS

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Source: spiegel

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