The Limited Times

Now you can see non-English news...

Fischer erleben große Überraschung: Sie fangen drei riesen Raubfische - innerhalb einer Stunde

2021-01-13T15:15:36.458Z

Angler haben bei Stockdorf einen Riesenfang gemacht: Sie zogen drei kapitale Waller aus der Würm.


Angler haben bei Stockdorf einen Riesenfang gemacht: Sie zogen drei kapitale Waller aus der Würm.

Stockdorf – Der Fischreichtum der Würm erstaunt Laien immer wieder. Jetzt haben selbst die angestammten Fischer eine Überraschung erlebt – oder besser gesagt: drei davon. Am Sonntag fingen Christian Geuss und ein Begleiter bei Stockdorf drei kapitale Waller, und das binnen einer Stunde.

Stockdorf/Bayern: Fischer ziehen Waller aus der Würm - er wiegt 28 Kilo

Ursprünglich wollten die Männer auf Hechte angeln, wie Peter Sickinger erzählt. Der Gräfelfinger hält die Fischereirechte an der Würm, und Christian Geuss gehört zu seinen Mitfischern. Für Hechte reichen normale Angelruten und normale Schnüre.

Jedoch nicht für Waller: „Der Fisch hat die Schnur sofort zerrissen. Da haben sie dann gleich aufgerüstet“, sagt Sickinger. Stärkere Ruten, geflochtene Schnüre. Und der Waller biss wieder. Diesmal hatte er keine Chance. In kurzer Zeit lagen drei der mächtigen Fische am Ufer. Der größte maß 1,76 Meter und wog 28 Kilo, die anderen beiden waren nicht viel kleiner.

Stockdorf/Bayern: Fischer stoßen auf ein Waller-Nest

Peter Sickinger weiß längst, dass es Waller in der Würm gibt. Er sagt: „Die jetzt gefangenen gehören zu der jüngeren Generation.“ Der größte von ihnen dürfte über 15 Jahre alt sein. Während diese Altersgruppe auch in dieser Jahreszeit aktiv ist, liegen die älteren Tiere derzeit in der Winterruhe. Sie könnten auch in der Würm etwa 2,5 Meter lang werden, sagt Peter Sickinger. Überraschend sei also nicht die Existenz der Tiere in der Würm, sondern der kurze Zeitraum des Fangs. Da seien die Kollegen wohl auf ein richtiges Waller-Nest gestoßen.

Diese Größe der Fische hat auch mit den Fischern selbst zu tun. Denn die Waller ernähren sich überwiegend von Forellen – und die besetzen die Fischer in hoher Stückzahl in der Würm. „Die Waller machen damit Brotzeit“, sagt Bäckermeister Sickinger und schmunzelt. Die riesigen Raubfische, die bis zu 40 Jahre alt und drei Meter groß werden können, sind für Menschen und Haustiere wie badende Hunde ungefährlich. Allerdings, so Peter Sickinger, könnten sie sich schon mal ein Entlein schnappen.

Seit Montag können auch im Würmtal wieder Bestellungen in den Geschäften abgeholt werden. Das „Click & Collect“ nehmen dort bereits einige Kunden in Anspruch. Und das ReformhausWißgott in Gräfelfing hat nach 26 Jahren einen neuen Inhaber. Der Laden bleibt aber weiter ein Familienbetrieb. Alle wichtigen Infos aus der Region gibt‘s im Würmtal-Newsletter. 

(Von Martin Schullerus)

Source: merkur

Similar news:

You may like

News/Politics 2020-08-31T11:22:32.373Z

Trends 24h

Latest

© Communities 2019 - Privacy