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Tourismus-Zwischenbilanz in Kochel: Trotz dickem Minus zufrieden

2020-10-24T12:04:01.873Z

Der Tourismus an Kochelsee und Walchensee erlebt ein Jahr der Extreme. Nun stellte der Bürgermeister eine Zwischenbilanz vor - mit überraschendem Fazit.


Der Tourismus an Kochelsee und Walchensee erlebt ein Jahr der Extreme. Nun stellte der Bürgermeister eine Zwischenbilanz vor - mit überraschendem Fazit.

Kochel am See – Stark angefangen und dann ganz massiv abgebaut: So fiel die touristische Zwischenbilanz von Kochels Bürgermeister Thomas Holz für die ersten drei Quartale in der jüngsten Gemeinderatssitzung aus.

Sei im Januar bei den Gäste-Ankünften noch eine Steigerung von rund 22 Prozent und im Februar von über 26 Prozent zu verzeichnen gewesen, so haben der Lockdown ab Mitte März „zu einem massiven Absturz geführt“, sagte Holz. Zum Vergleich: Während 2019 im April noch über 4300 Gäste in der Gemeinde registriert wurden, waren es heuer gerade einmal 58. „Und die waren keine Urlauber, sondern Monteure oder sonstige Dienstleister“, betonte Holz.

Zahlen an Kochelsee und Walchensee entwickeln sich nach Lockdown unterschiedlich

Nach dem Lockdown, also etwa ab Juni, seien die Gästezahlen im gesamten Gemeindegebiet zwar wieder gestiegen – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen der Kochelsee- und der Walchensee-Region: Im Kochelsee-Gebiet wurden die Zahlen des Vorjahres bereits im Juli übertroffen (bei den Ankünften ein Plus von 7,5 Prozent und bei den Übernachtungen von knapp drei Prozent). Im August steigerte sich dieser Trend noch (ein Plus von über zehn Prozent bei den Ankünften und von knapp 13 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zu 2019).

In der Walchensee-Region wichen die Zahlen für die Sommermonate davon deutlich ab: Zwar seien die dortigen Hotels, Pensionen und Co. in diesem Zeitraum fast zu 100 Prozent ausgebucht gewesen. Allerdings seien durch die geschlossene Jugendherberge, das geschlossene Jugendgästehaus Klösterl und die eingeschränkte Kapazität des Campingplatzes am Walchensee durchgehend rund 1200 Ankünfte pro Monat weggefallen. Laut Holz entspricht das für die Monate Juni, Juli und August bei den Ankünften einem durchschnittlichen Minus von rund 25 Prozent und bei den Übernachtungen einem Minus von durchschnittlich etwa zwölf Prozent jeweils im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders beliebt seien wegen der Corona-Pandemie heuer Ferienwohnungen und Campingplätze gewesen, sagte Bürgermeister Holz. Aber auch wenn im gesamten Gemeindegebiet aufs Jahr gesehen aktuell noch ein Minus von knapp 28 Prozent bei den Ankünften und ein Minus von etwa 17,5 Prozent bei den Übernachtungen zu Buche schlage, „können wir trotzdem zufrieden sein“, so Holz. „Unsere Region ist für Urlauber weiterhin attraktiv“. Die Tourismuszahlen hätten sich nach dem Lockdown wieder sehr gut entwickelt, freute sich der Rathaus-Chef.

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Source: merkur

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