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Stadt riegelt Blauen Bunker mit einem Bauzaun ab

2020-10-24T12:04:10.649Z

Der sogenannte Blaue Bunker in Geretsried ist mit einem Bauzaun gesperrt. „Betreten verboten“ steht auf einem Schild. Die Stadt klärt auf.


Der sogenannte Blaue Bunker in Geretsried ist mit einem Bauzaun gesperrt. „Betreten verboten“ steht auf einem Schild. Die Stadt klärt auf.

Geretsried – Mit einem Bauzaun abgeriegelt ist neuerdings der sogenannte Blaue Bunker am Volksfestplatz. Ein Schild unterstreicht: „Betreten verboten“. Errichtet wurde die Absperrung während des „Sommer dahoam“, erklärt Thomas Loibl, Pressesprecher der Stadt Geretsried, auf Nachfrage. Damals war das Festzelt so auf den Bunker ausgerichtet, dass es Kinder hätte verleiten können, trotz des Betretungsverbots in der Ruine herumzuklettern. Nach dem Fest ließ man den Bauzaun stehen. „Und das bleibt aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres auch so“, erklärt Loibl.

Der Bunker mit der Nummer 356 entstand in der Zeit der Munitionsfabriken und war als Trockenhaus für die Pikrinsäure-Abteilung der Dynamit AG gedacht. Die Säure sollte als Sprengstoff in Granaten dienen. 1943 stellte die Munitionsfabrik die Bauarbeiten ein, weil die extrem gefährliche Säure durch den Sprengstoff TNT (Trinitrotoluol) ersetzt wurde. 1948 wurde der Rohbau gesprengt, blieb aber in Teilen stehen. Der Vorschlag von Kulturreferent Hans Ketelhut, aus der Ruine eine Freiluftbühne zu machen, wurde wegen des schlechten baulichen Zustands verworfen. Seinen Namen verdankt der Blaue Bunker übrigens den überwiegend blauen Graffiti-Malereien an den Betonwänden.  sas

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Source: merkur

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