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Hurrikan rollt auf Deutschland zu - DWD gibt erste Wetter-Warnung aus: Es wird ungemütlich

2020-10-24T11:38:32.910Z

Ein sonniges Herbstwochenende winkt. Doch schon nächste Woche wird es ungemütlich, denn ein Hurrikan sammelt gerade Kraft im Atlantik vor Britannien.


Ein sonniges Herbstwochenende winkt. Doch schon nächste Woche wird es ungemütlich, denn ein Hurrikan sammelt gerade Kraft im Atlantik vor Britannien.

  • Wetter* in Deutschland: Die Temperaturen klettern am Wochenende auf bis zu 20 Grad.
  • Nächste Woche erreicht Deutschland ein Orkan, der starken Wind und viel Regen bringt.
  • Dieser News-Ticker wird laufend aktualisiert.

Update vom 24. Oktober, 13.07 Uhr: Über der aktuellen 14-Tage-Prognose von wetteronline.de steht ein großes Fragezeichen: Wird das aktuell ungemütliche Wetter Anfang November nochmals freundlich? Zu Wochenbeginn jedenfalls setzt sich vielerorts kühle Luft durch - und es bleibt wechselhaft, wobei es im Westen des Landes stärker regnet als im Osten. Am Mitte der Woche sollen die Temperaturen dann etwas steigen und bei 15 Grad Halt machen, so die Vorhersage.

In der neuen Woche gibt es meist wechselhaftes Herbstwetter. Anfang November könnte sich die Wetterlage aber umstellen. 🌦️
Mehr dazu im 14-Tage-Wetter:https://t.co/B8DDqXFnv0

— wetteronline.de (@WetterOnline) October 24, 2020

Wer im Nordwesten oder entlang der Küsten lebt, sollte sich allerdings auf lebhaften Wind einstellen.

Und kommendes Wochenende? Wetteronline.de rechnet aktuell mit einem Hoch aus Süden. „Dabei könnte es in vielen Regionen ein paar warme und trockene Tage geben. Allerdings ist dann die Wahrscheinlichkeit von zähem Nebel oder Hochnebel hoch“, informiert das Portal. In Norddeutschland dagegen soll es Tiefs mit viel Wind und Regenwolken geben.

Am Samstag gab der DWD eine Wetter-Warnung aus - gültig für den äußersten Westen Deutschlands, etwa die Region Aachen, und bis Sonntag, 14 Uhr. Die Warnung betrifft Windböen. „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) anfangs aus südwestlicher, später aus südlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) gerechnet werden“, heißt es.

Erstmeldung vom 23. Oktober: Nach vielerorts schmuddeligen und trüben Tagen zeigt sich am Wochenende endlich mal wieder die Sonne - wenn auch nur im Osten und Süden Deutschlands. Dort wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag mit 15 bis 20 Grad sogar richtig mild. „Vor allem von Baden-Württemberg bis nach Südbrandenburg dürften die besten Chancen auf längere sonnige Abschnitte bestehen“, sagte ein DWD-Meteorologe.

Im Westen und Nordwesten überwiegen hingegen die Wolken. An den Küsten gibt es den Angaben zufolge einzelne Schauer. Auch am Alpenrand können sich ein paar Regenwolken zeigen. Am Sonntagabend ist es mit der Sonne aber auch schon wieder vorbei. Denn dann macht sich Tief „Lucy“ breit, das am Montag ein kräftiges Regengebiet über Deutschland hinwegtreibt.

Ein herbstlicher Start in ein sonniges Wochenende erwartet Bayern. Im Laufe des Freitags regnet es häufiger, wie der
DWD mitteilte. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 14 und 19 Grad. In der Nacht zu Samstag gewittert es teilweise. Auch tagsüber bleibt es weitestgehend bewölkt. Erst zum Nachmittag kommt die Sonne hervor. Die Höchsttemperaturen liegen bei 12 bis 18 Grad. Der Sonntag wird nach morgendlichem Nebel im Freistaat sonnig und trocken.

Wetter in Deutschland: Orkantief kommt nächste Woche

Nächste Woche wird es dann tendenziell etwas kühler. Doch dann kommt Montag auf Dienstag ein Hurrikan*nach Europa gezogen: Epsilon. Der wird kurz vor Europa zu einem Orkantief*und das rauscht über die Britischen Inseln hinweg. Es bringt Spitzenböen bis 200 km/h und schwere Regenfälle, zieht dann aber nach Nordosten ab und wird bei uns nur an der Nordsee etwas Wind oder einzelne Sturmböen bringen. Aber der starke Orkan hat noch einen weiteren Effekt.

Kleiner Filmtipp zum Mittag: Hurricane EPSILON ist zur Zeit auf dem Atlantik unterwegs und Ziel von Erkundungsflügen zum Zweck der Beobachtung und besseren Vorhersage. Die Flüge führen direkt hinein ins Auge des Sturms. Überwältigend. /Vhttps://t.co/9tv1NdDYOq

— DWD (@DWD_presse) October 22, 2020

Epsilon, der Ex-Hurrikan der uns erreicht, saugt aus Südwesten wieder warme Luftmassen* Richtung Deutschland und die kommen am letzten Oktobertag bei uns an. Da ist Halloween und auch Allerheiligen kann es recht warm werden. Topwerte bis 17 oder 18 Grad sind dann wieder drin. Statt Winterwetter oder Frühwinterluft, gibt es nochmal die Warmluftdüse für Deutschland* und Mitteleuropa, berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Wetter in Deutschland: Warmluft-Ei an Allerheiligen

Ein riesiges Warmluft-Ei kommt an Allerheiligen bis nach Deutschland voran. In rund 1500 Meter Höhe werden bis zu 14 Grad erreicht. Damit ist klar: Den ersten Frühwintervorstoß können wir vergessen. Es wird nochmal sehr warm werden. Bei Sonnenschein werden unten am Erdboden über 15 Grad erreicht werden, teilweise auch 16 oder 17 Grad. Das ist für die Jahreszeit viel zu warm.

„Schuld daran ist der Ex-Hurrikan Epsilon. Der schiebt auf seiner Vorderseite die extrem warme Höhenluft bis zu uns nach Deutschland. Ursprung dieser Luftmassen ist mal wieder die Sahara. Direkt aus Nordafrika kommt die extreme Wärme nach Deutschland geströmt“, erklärt Diplom-Meteorologe Jung.

Der Trend in den November hinein zeigt weiterhin vielfach mildes Wetter, aber auch kühle Luftmassen haben zeitweise eine Chance, werden aber meist schnell wieder abgedrängt. *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Source: merkur

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