The Limited Times

Now you can see non-English news...

Streik-Alarm in München: Genaue Termine noch geheim - Wann wird es ernst für Kitas und Kliniken

2020-09-22T04:41:08.595Z

Ab Dienstag drohen die ersten Warnstreiks im öffentlichen Dienst - auch in Bayern und München. Der Tarifkonflikt für 2,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland ist festgefahren. Wo und wann München betroffen ist.


Ab Dienstag drohen die ersten Warnstreiks im öffentlichen Dienst - auch in Bayern und München. Der Tarifkonflikt für 2,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland ist festgefahren. Wo und wann München betroffen ist.

München - Der Tarifkonflikt für 2,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland ist festgefahren – ab Dienstag drohen erste Warnstreiks im öffentlichen Dienst! Dazu hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen, nachdem auch die zweite von drei vereinbarten Verhandlungsrunden im laufenden Tarifstreit in Potsdam gescheitert ist. Für München* gibt es vorerst Entwarnung: Am Dienstag wird in der Landeshauptstadt noch nicht gestreikt. Das bestätigte der Münchner Gewerkschafts-Chef Heinrich Birner gegenüber der tz. „Wir werden insbesondere mittelbar Betroffene rechtzeitig informieren“, so Birner.

Warnstreiks in München: Es wird gestreikt - nur wann und wo?

Es ist nur eine Frage der Zeit. Schließlich hatte er am Sonntag bereits angekündigt, dass es auch „im Ballungsraum München auf jeden Fall“ Warnstreiks geben werde. Gerade befände man sich noch in der Feinplanung. Genaue Termine seien derzeit aber noch geheim.

+

Ein Warnstreik in Deutschland (Symbolbild).

© Fabian Sommer/dpa

Auch, welche Bereiche in München genau bestreikt werden, ist noch nicht bekannt. Fest steht: Kitas sind diese Woche definitiv noch nicht betroffen.

In den Verhandlungen geht es unter anderem um Beschäftigte in kommunalen Kliniken, bei Gemeinden und Landkreisen, bei der Müllabfuhr und bei der Agentur für Arbeit. Im Fokus stehen auch die Jobcenter, der Zoll, die Rentenversicherung oder auch die Sparkassen. Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst können noch bis zum 22. Oktober gehen.

Wenn die Arbeitgeber den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst den Respekt verweigern 😡, werden wir ihn uns durch Streiks verschaffen. 🤗 https://t.co/TkLo4WkcA7

— ver.di München (@VerdiMuenchen) September 20, 2020

Warnstreiks: In Augsburg beginnen sie schon am Dienstag

In Augsburg beginnen die ersten Warnstreiks bereits am Dienstag. Mitarbeiter der Stadtentwässerung werden als erste in Bayern die Arbeit niederlegen.

Verdi fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Die Kommunen hätten wegen der Corona-Krise nichts zu verteilen, argumentieren hingegen die Arbeitgeber. Umstritten ist auch die Laufzeit des Tarifvertrags. Derweil ging der Tarifkonflikt bei der Post gestern in die dritte Verhandlungsrunde. „Der öffentliche Dienst hat das Gemeinwesen in der Krisenzeit am Leben erhalten und ein größeres Chaos verhindert. Wenn es aber um die Entlohnung geht, ist von einem Respekt der Arbeitgeber gegenüber ihren Beschäftigten nichts zu spüren“, so Heinrich Birner. „Den Respekt werden wir uns jetzt mit Warnstreiks verschaffen“, kündigte er sehr entschlossen an. *tz.de Ist Teil des Ippen-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

This news is expired in our cache, please access its source.

Source: merkur

You may like

News/Politics 2020-08-31T11:22:32.373Z

Trends 24h

News/Politics 2020-10-22T12:04:40.747Z
News/Politics 2020-10-22T12:00:44.997Z

Latest

© Communities 2019 - Privacy