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Düsseldorf: Entscheidung zu Großkonzert könnte erst vier Tage vorher fallen - DER SPIEGEL - Kultur

2020-08-13T14:40:52.761Z

Landesregierung und Stadt haben einen Kompromiss im Streit um das geplante Großkonzert in Düsseldorf gefunden: Die endgültige Entscheidung fällt erst auf den letzten Drücker - abhängig von den Infektionszahlen.


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Sarah Connor soll bei dem Konzert auftreten

Foto: Joshua Sammer / Getty Images

Ob das umstrittene Großkonzert in Düsseldorf stattfinden darf, soll spätestens am 31. August entschieden werden - und somit womöglich erst vier Tage vor dem eigentlichen Termin. Auf diesen Kompromiss einigten sich die Stadt Düsseldorf und die Landesregierung. Entscheidend soll dann das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen sein.

Die konkreten Parameter wurden zunächst allerdings nicht bekannt. Damit blieb auch die Wahrscheinlichkeit offen, mit der das Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und weiteren Künstlern stattfindet - oder eben ausfällt.

Angesetzt ist das 150-minütige Konzert mit bis zu 13.000 Zuschauern am 4. September im Fußballstadion Merkur Spiel-Arena. Es soll teilweise "unplugged", also ohne elektrische Gitarren und Ähnliches, bestritten werden. Außer dem Rockstar Bryan Adams, der Deutsch-Pop-Sängerin Sarah Connor und der Berliner Band The Boss Hoss sollen auch die Sänger Rea Garvey, Joris und der Comedian Michael Mittermaier auftreten.

Kritik aus der Politik

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte offiziell erst vergangenen Freitag von den bereits von der Stadt abgesegneten Plänen erfahren, als der Veranstalter das Konzert per Pressemitteilung öffentlich machte. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte umgehend rechtliche Zweifel angemeldet. Zudem war die Regierung ernsthaft verstimmt. "Dass ein lokales Gesundheitsamt in dieser Lage eine Veranstaltung dieser Größenordnung im Alleingang genehmigt, hat mich als Gesundheitsminister nachhaltig irritiert", hatte Laumann erklärt. Auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsidente Armin Laschet halte das geplante Event "für kein gutes Signal", sagte er am Dienstag. 

Veranstalter Marek Lieberberg ("Rock am Ring") hatte das Konzert "Give Live A Chance" getauft. "Wir machen die Tür auf für die Renaissance der Live-Musik, der wir mit diesem Konzert endlich die verdiente Chance zum Neustart geben", hatte er erklärt. Sarah Connor und Rea Garvey hatten bei Facebook auf die desolate wirtschaftliche Lage der Beschäftigten in der Konzertbranche hingewiesen.

Im Stadion selbst soll es Sitzplätze in den Rängen und im Innenraum geben. Gruppen dürfen bis zu vier zusammenhängende Plätze buchen - zu den nächsten gilt Mindestabstand. Die Imbissstände sind geschlossen, damit sich dort keine Schlangen bilden. Getränke oder Snacks werden von "Läufern" an den Plätzen serviert. Das städtische Gesundheitsamt hatte das Konzept als zuständige Behörde genehmigt.

Icon: Der Spiegel

evh/dpa

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Source: spiegel

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