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Warum die Frauenquote für Vorstände nur wenig bringt - DER SPIEGEL - Wirtschaft

2020-12-01T09:13:29.211Z

Deutschlands Vorstandsetagen sind fest in männlicher Hand. Die Große Koalition will nun eine verbindliche Quote erzwingen. Was sagen Entscheider und Experten dazu?


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Ehemalige Siemens-Personalvorständin Kugel mit Vorstandskollegen (2018)

Foto: Frank Hoermann / Sven Simon / imago images

Es ist nicht so, dass Klaus Josef Lutz, es nicht versucht hätte. Einmal zum Beispiel, da habe er einer vielversprechenden Kollegin eine Karriere bis in den Vorstand in Aussicht gestellt, erzählt der Vorstandsvorsitzende von BayWa, einem international tätigen Agrar- und Baustoffkonzern aus München. »Sie hat geantwortet: Wenn ich sehe, wie viel Du arbeitest, dann möchte ich das lieber nicht machen.«

Und es stimme, fügt er hinzu: »Vorstand ist man sieben Tage die Woche, 24 Stunden. Und wenn ich um 23.50 Uhr mit einem dringenden Anliegen einen Vorstandskollegen anrufe, dann erwarte ich, dass der erreichbar ist.«

Lutz und sein Konzern stehen derzeit da wie ein Relikt aus dem vorigen Jahrtausend, und das ärgert ihn gewaltig. Das Unternehmen hat zwar im Management eine Frauenquote von 21 Prozent, wie Lutz betont – im Vorstand des 19.000-Mitarbeiterkonzerns aber, und damit eben an der Spitze des Unternehmens, sitzen neben Lutz vier Männer. Keine Frau. Und Aussicht auf Besserung gibt es scheinbar nicht.

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Source: spiegel

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